Checkliste Studentenjob

„Kommst du heute Abend mit zur Sneak-Peak? -Sorry, aber ich kann nicht. Ich habe kein Geld...“

In diesem Dialog kann sich heute fast jeder fünfte Studierende wiederfinden. Denn es ist das klassische Problem bei den Studenten: zu wenig Geld in der Tasche. Gerade am Ende des Monats wird es des Öfteren eng. Wenn das BAföG oder die Unterstützung der Eltern nicht mehr ausreichen, muss eine zusätzliche Quelle her. Doch Nebenjob ist nicht gleich Nebenjob. Bei der Wahl für den passenden Beruf neben dem Studium gibt es einiges zu beachten.

Frau Lindhorst berät Studenten mit Ausdauer und Freundlichkeit bei der Jobsuche.

Was ihr bei eurer Suche nach einem Nebenjob auf jeden Fall beachten solltet, haben wir für euch einmal zusammengetragen und wer Lust hat, kann in das Interview mit der Nebenjobvermittlung des Studentenwerkes Leipzig hier auch reinhören:

Wissen, was Student möchte

Dabei ist es schon im Vorfeld wichtig, sich mit der Thematik „Nebenjob“ auseinanderzusetzen. Es ist wichtig, nach eigenen Interessen zu entscheiden und zu prüfen, ob der Nebenjob im späteren Berufsleben hilfreich sein kann. Vor allem aber sollte klar sein, ob überhaupt genügend Zeit für einen Beruf neben der Uni bleibt. Denn zwei bis vier Stunden am Tag sind bei einer Tagesarbeit einzuplanen. Job und Studium können gemeinsam eine ziemliche Belastung für Studierende sein. Dennoch sollten die Studierenden aber nicht sofort den Mut verlieren. Wichtig ist vor allem, dass der richtige Nebenjob ausgewählt wird. Dann lässt sich beides schon wesentlich einfacher unter einen Hut bringen. Damit eben dieser richtige Job gefunden wird, steht Martina Lindhorst,  Mitarbeiterin des Studentenwerkes Leipzig, helfend zur Seite.

Seit 20 Jahren vermittelt Frau Lindhorst Jobs an Studierende und weiß daher genau, worauf geachtet werden sollte.

Wie bewerbe ich mich für den Job?

Wer einen Job sucht, kann das über die Jobbörse des Studentenwerks machen. Im Internet kann sich im Vorfeld auf der Seite des Studentenwerks über Stellenangebote informiert werden. Anschließend kann, wenn einem ein Angebot gut gefällt, die Jobnummer des Angebotes notiert werden. Das ist notwendig, da die Adressen der Arbeitgeber nicht öffentlich sind. Ausgerüstet mit den gewünschten Jobnummern kommen die Studierenden dann in das Jobcenter des Studentenwerkes. Hier erwartet sie eine weitere Voraussetzung für die Bewerbung: Ein persönliches Gespräch mit Martina Lindhorst. In Zeiten steigender Anonymität ist der Jobvermittlerin nämlich genau das besonders wichtig ist. So prüft sie die Anforderung, die ein Bewerber mitbringen muss und seine Eignung. Zusätzlich berät sie ihn bei Unsicherheiten oder Missverständnissen. Sobald der passende Job gefunden ist, werden die Studierenden an die verschiedenen Arbeitgeber weiter vermittelt.

Egal ob Servicekraft im Dienstleistungsbereich oder Werksstudent bei BMW - hier gibt es für jeden Geschmack etwas.

Was wird vermittelt?

Prinzipiell wird jede Art von Nebenjob vermittelt. Vom Flyer-Verteilen über den Job an der Supermarktkasse bis hin zu berufbezogenen Gebieten, wie Altenpflege oder IT- Beratung findet sich alles.

 

Campus Spezialistin Caro