Seit nunmehr 600 Jahren wird an der Universität Leipzig geforscht, studiert, das studentische Dasein genossen, aber vor allen Dingen GELEHRT. 600 Jahre finde ich schon eine schwer erfassbare Zahl, umso erstaunlicher ist, was sich ein Forschungsprojekt des Historischen Seminars der Universität Leipzig vorgenommen hat. Dort werden seit 2006 Lebensdaten, Karrierestationen und Publikationen von Leipziger Professoren gesammelt und archiviert - im Professorenkatalog der Universität Leipzig.
Inzwischen sind schon mehr als 1500 Professoren erfasst. Auf der Homepage des „Who is Who“ der Leipziger Universitätsprofessoren kann man wahlweise nach Epochen oder Fakultäten suchen. So erfährt man zum Beispiel, wer im Kaiserreich, der Weimarer Republik oder im Dritten Reich an der Universität lehrte.
Unter den Leipziger Hochschuldozenten finden sich so einige Nobelpreisträger: Gustav Hertz, der den Nobelpreis für Physik erhielt, Theodor Mommsen, ein Literaturnobelpreisträger und der Friedensnobelpreisträger Lars Olof Jonathan Sönderblom, der das Religionswissenschaftliche Institut von 1912 bis 1914 leitete. Weniger ernst, dafür zum Schmunzeln, ist das Biogramm des Professors Assel, ein Nihilartikel (frei erfundener Lexikoneintrag) über die Philosophie der Gemütlichkeit .
Allerdings bürgt die Erstellung der Datenbank auch so ihre Tücken. Alle nach 1952 berufenen Professoren müssen durch eine persönliche Befragung erfasst werden, weil ihre Lebensdaten aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht einfach verwendet werden dürfen. Nächstes Problem: Zwischen 1409 und 1770 existierten keine vollständigen Vorlesungsverzeichnisse. Akribische „Fitzelarbeit“ für die Forscher.
Das Projekt wird voraussichtlich 2013 fertiggestellt werden und dann als Vorbild für einen gesamtdeutschen Professorenkatalog dienen – ein Facebook für Uniprofessoren also.
Seit nunmehr 600 Jahren wird an der Universität Leipzig geforscht, studiert, das studentische Dasein genossen, aber vor allen Dingen GELEHRT. 600 Jahre finde ich schon eine schwer erfassbare Zahl, umso erstaunlicher ist, was sich ein Forschungsprojekt des Historischen Seminars [NB1] der Universität Leipzig vorgenommen hat. Dort werden seit 2006 Lebensdaten, Karrierestationen und Publikationen von Leipziger Professoren gesammelt und archiviert - im Leipziger Professorenkatalog (http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/).
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Inzwischen sind schon mehr als 1500 Professoren erfasst. Auf der Homepage des „Who is Who“ derLeipziger Universitätsprofessoren kann man wahlweise nach Epochen oder Fakultäten suchen. So erfährt man zum Beispiel, wer im Kaiserreich, der Weimarer Republik oder im Dritten Reich an der Universität lehrte. Unter den Leipziger Hochschuldozenten finden sich so einige Nobelpreisträger: Gustav Hertz, der den Nobelpreis für Physik erhielt, Theodor Mommsen, ein Literaturnobelpreisträger und der Friedensnobelpreisträger Lars Olof Jonathan Söderblom (http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Soederblom_1431/), der dasReligionswissenschaftliche Institut von 1912 bis1914 leitete. Weniger ernst, dafür zum Schmunzeln, istdas Biogramm des Professors Assel, ein Nihilartikel (frei erfundener Lexikoneintrag) über die Philosophie der Gemütlichkeit (http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Assel_1103/).
Allerdings bürgt die Erstellung der Datenbank auch so ihre Tücken. Alle nach 1952 berufenen Professoren müssen durch eine persönliche Befragung erfasst werden, weil ihre Lebensdaten aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht einfach verwendet werden dürfen. Nächstes Problem: Zwischen 1409 und 1770 existierten keine vollständigen Vorlesungsverzeichnisse. Akribische „Fitzelarbeit“ für die Forscher. Das Projekt wird voraussichtlich 2013 fertiggestellt werden und dann als Vorbild für einen gesamtdeutschen Professorenkatalog dienen – ein Facebook für Uniprofessoren also.
[NB1]Link?
