Science Slam. Poetry Slam. Die ganze Welt scheint derzeit ein einziger Slam zu sein.
Jeder kennt das Feuerwerk der Alltagsdichterworte und die beschleunigte Reise durch wissenschaftliche Forschungsthemen – in nur wenigen (meist drei) Minuten. Es geht um knallharten Wettbewerb, um Zeitrestriktion und den Gewinn einer Schlacht aus Worten. Und, es geht vor allem um eins: Kreativität und Fantasie.
Kein Wunder also, dass der Slam im Wirtschafts- und Industrieland Deutschland, was gleichzeitig auch als das Land der Dichter und Denker gilt, so beliebt ist.
„Sechstes Semester? – Sechstes Semester!“ Jedes Mal, wenn ich jemanden sage, wie weit ich in meinem Studium schon bin, wundere ich mich selbst darüber, wie schnell alles ging. Sechstes Semester, das heißt Bachelorarbeit … komme ich nicht gerade von meinem Abiball?
Mittlerweile bin ich nun doch schon drei Jahre in Leipzig. In einer Stadt, die man einfach lieben muss! Manchmal, wenn ich im Zug Richtung Brandenburg sitze, dort wo ich aufgewachsen bin, und die grünen Felder an mir vorbeirauschen, dann denke ich über die Frage nach: „Wie wäre mein Leben jetzt, hätte ich mich für eine andere Uni entschieden?“. Wie soll man denn überhaupt wissen, wo man hingehen soll? Kniffelige Fragen, auf die jeder seine eigenen Antworten finden muss.
"Darum kümmere ich mich später mal." - so lautet oftmals die Devise, wenn es darum geht, die eigene Zukunft nach dem Studium schon im Studium zu planen. Im Mittelpunkt stehen die nächste Klausur, die kommende Hausarbeit oder die Planung des Auslandssemesters - verständlicherweise. Dabei macht es sehr viel Sinn, sich bereits frühzeitig während des Studiums mit dem Einstieg ins Berufsleben zu beschäftigen.
Wer denkt, dass das nur mit Wälzen von Stellenanzeigen zutun hat, irrt. Oftmals geht es vielmehr darum, den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern. Hierbei helfen etwa branchenbezogene Podiumsdiskussionen mit Personen, die berichten, wie sie den Berufsstart gemeistert haben oder Workshops zur Schärfung der viel besprochenen "Soft Skills" - also den Eigenschaften, die gute Bewerber heute neben der fachbezogenen Ausbildung mitbringen sollten. Dazu zählen etwa rhetorische Fähigkeiten, interkulturelle Kompetenzen, Fertigkeiten im Projektmanagement genauso wie sprachliche Qualifikationen.
An der Uni Leipzig gibt es eine Einrichtung, die sich genau darum kümmert und Studierende mit Rat und Tat unterstützt bei der Frage "Und was mache ich danach?" - das Career Center:
Ausschweifend, kompliziert und langweilig – so ging es eben gerade nicht beim Wissenschaftlerwettbewerb „FameLab“ am 24. Januar zu, als insgesamt acht junge Nachwuchswissenschaftler auf der Kleinkunstbühne ihr Forschungsthema innerhalb von drei Minuten erklärten – sangen, tanzten oder leuchteten. Unter der großen Überschrift „Let’s talk science!“ lud die Uni Leipzig und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) zum etwas anderen Fachaustausch. Mit auf die Bühne durfte nur, was die Jungforscher selbst am Körper tragen konnten.
Studienanfängerin Charlotte habt ihr bereits im letzten Blog kennengelernt. Im heutigen Video fragt sie sich, wer ihr an ihrem Institut bei konkreten Fragen zu ihrem Studiengang weiterhilft.
Studienfachberater Professor Schnabl und Fachschaftsratsmitgleid Stephan helfen ihr weiter:
An der Uni Leipzig gibt es eine ganze Menge Beratungsstellen: die Zentrale Studienberatung, die Studienfachberater und Fachschaftsräte, das Akademische Auslandsamt und das Career Center - um nur einige wenige zu nennen. Da verliert man schnell mal den Überblick, wer einem bei welchen Fragen weiterhelfen kann.
Studienanfängerin Charlotte geht es ebenfalls so. Daher hat sie sich auf den Weg gemacht, einige dieser zahlreichen Beratungsstellen zu besuchen und herauszufinden, wie man ihr dort hilft. Begleite Charlotte auf ihrer virtuellen Beratertour und lerne einige Berater der Uni kennen.
Der Countdown läuft. Übermorgen ist es soweit. Weihnachten! Der Stresspegel steigt, die Innenstadt erscheint voller denn je. Glühwein und Plätzchen hängen einem zum Hals raus und Weihnachtsgeschenke hat man auch noch keine. Weihnachten – das Fest der Liebe artet leider viel zu oft in ein Stressfest aus. Deswegen von mir ein paar Tipps für gestresste Studenten, die Weihnachten trotz der Hektik und des Konsumterrors genießen wollen.
Vergangene Woche fand in Leipzig eine Tagung statt, die sich dem Werk und Leben des Literaten Erich Kästner widmete. Kästner studierte von 1919 bis 1925 an der Uni Leipzig Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft. Kästner ist aber nicht der einzige berühmte Student der Leipziger Uni, es gibt noch eine ganze Menge mehr.
In fünf Wochen ist Weihnachten und ich stelle – wie jedes Jahr – fest, dass in meinem Portemonnaie ziemliche Endzeitstimmung herrscht. Ich bin wirklich nicht verschwenderisch, aber – und da fällt mir ein Satz meiner Mutter ein – „Kind, das Leben kostet!“ Stimmt! Deswegen habe ich mir vorgenommen meine Ausgaben zu prüfen und zu schauen, wo ich vielleicht tatsächlich doch verschwenderischer bin als geglaubt. Euch erwartet also ein etwas kleinlich geiziger Blogbeitrag, der uns aber hoffentlich allen am Ende mehr Geld in den Taschen beschert.